Schwarzes Haar
für Alina
Als ihre Lippen die meinen berührten,
fühlte ich mich so lebendig
wie schon seit Langem nicht mehr ...
- war es nicht das, was ich am meisten vermisst hatte?
Und während sie ihre Nägel in meine Haut grub
und ich ihre schlanken Hüften unter meinen Händen spürte,
regte sich wieder jene verzweifelte Sehnsucht in mir ...
<Männer können das nie so richtig>, murmelte sie an meinem Ohr
- ich lächelte,
<Frauen wissen eben, was Frauen wollen ...>,
und in ihrem Haar zeichnete ich die Sterne nach,
küsste jene geschwungene Linie ihren Hals hinab ...
In ihren dunklen Augen
brachen sich die Farben der 1000 bunten Lichter,
und unter ihren schwarzen Haaren
malten die Schatten des Dämmerlichts noch dunkler,
ihre helle Haut zu einem weichen Schimmer betonend;
unter dem Schattenspiel des Zwielichts,
wandelten sich ihre Nägel von Blutrot zu einem tiefen Schwarz -
mit einem Lächeln zog ich sie dichter an mich,
doch jene privaten Momente (die folgten)
sollen keine Worte beschreiben ...
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