schlummernd und wartend ... ,
doch jener der es rufen sollte
kam nicht, und lachte nur ...
Hatte er nicht viele weitere Herzen
bereits gezähmt und zerschmettert? ...
Was sollte er da mein Herz erst noch herauftauchen?
- Hatte er es nicht belebt und dann im See versenkt ...
das musste reichen [ ].
Und so soll jener es nun nimmermehr rufen,
es weder versenken noch versuchen,
soll sein Schatten weder meine Stirn noch mein Herz berühren,
ja nicht einmal mehr die Wärme meiner Augen spüren ...
- denn nie mehr soll mein Herz im See versinken!
Und mag das kalte Trappeln seiner Hufe
auch ewig verklingen,
zum Rauschen seiner nachtschwarzen Schwingen ...
Nie mehr wird jener dunkelste Blick mich treffen,
mich in jenen eisigen Fluten (zu) ertränken,
und unser sturmloses (kleines) Boot (zu) versenken,
zum verzweifelten Ächzen/Knarren der Ruder ...
Ja nie mehr soll jener See der Verzweiflung an sein!
- nicht für ihn und keinen anderen -
gibt es doch so viel treffendere Namen ...
Und so versinkt das Boot ein letztes Mal,
mit seinem Blick auf dem Grund des Sees,
- doch mein Herz liegt geborgen am Strand,
wohin es sanfte Wellen schaukelten ...
19.5.16 Lilly Y L
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