Friday, December 23, 2022

Lärchen_bearbeitet

 In den Straßen der Stadt, auf einem Weg voller Staub und Blumen, lauschen sie dem wispern der Gassen - ohne Leben zu erschaffen./! 

Die Lärchen singen und ihre Wipfel rauschen, wie eine Schar verhungerter Vögel (-) folgen wir der Spur der Krumen, ohne zu warten - bis die Worte verklingen. 

An jenem Tag, der das Leben entzweit, gingen wir, doch kamen nie zu enden - aßen den Staub(,) mit gierigen Händen, ... doch wie sie sich wanden und zu folgen suchten, sie kamen nie, denn wir hatten sie verrufen ... 

An einem Tag voller klingen und Sein/rufen(?), das Leben zu suchen, kamen wir zurück zu jenem heiligen Schrein, das Sein gefunden, an jenem Ort wo sie uns bunden/ einst gebunden... 

Zu fliegen, und doch die Wurzeln zu entheben - haben sie uns jemals noch mehr zu geben? Waren sie doch jene, die die Bäume verließen, nur um die eigene Pracht voller Glanz zu genießen ... und dann, das Leben verronnen, hatten sie doch nur immer noch mehr genommen [   ] - die Gaben geplündert und der Schrein voller Staub, so füllten sich unsre Kronen doch nur voll totem Laub. - Und wie sie auch gingen, zu predigen in den Straßen der Stadt, so hatten sie doch nur das Leben satt; der Schein/Reichtum(?) zerronnen und das Sein in den Gossen, waren all jene Tränen doch (nur) um sonst zerflossen? 

       In der Stunde des Nichts, hinter Wahrheit und Sein, flohen auch sie vor dem grausigen Schein - nur die Bäume/Lärchen stehen noch ruhig und gelassen, immer noch entschlossen das Sein/Leben zu fassen, mögen sie auch brechen und ihre Äste sich biegen - wird ihr Tod doch im Abendglanz liegen ... 

         Flogen wir zurück in einem singen und klingen, wollten ihnen doch die frohe Botschaft bringen ... die Lärchen am Himmel, ihre Wurzeln enthoben, thronen sie noch immer unter Wolken droben; und auch die Straßen der Stadt voller Blumen und Staub, füllen sich doch noch immer mit ihrem welken Laub. Das Sein in den Armen und das/dem(?) Leben entzweit, blicken sie zurück - auch wir sind bereit! 

Unter Priestern und Königen, den Bettlern der Stadt, folgen sie/wir den Tränen anstatt auf das Leben zu hoffen und den Lärchen/Bäumen zu lauschen, wie sich alles enthebt in ihrem mächtigen rauschen ... 

Im Staub des Sein, zum Angesicht der Zeit, die Gaben geplündert - sind wir je bereit? Stehlen noch einmal vom Tisch der Gaben, nur um uns dort am Wein zu laben, ... - doch sind wir je(mals) wirklich für das Leben bereit? --- 

[   ] 

7.11.15 Lilly Y L

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