- schwarze Haare, dichter Bart,
gefurchte Stirn und raue Stimme,
waren deine gehobenen Augenbrauen doch eines Zauberers würdig ...
Grimmig und bissig sprachst du zu mir,
mit Verachtung in jedem Blick -
- und doch tat ich dir nichts, als nicht zu sein was du glaubtest ...
Ein verlorener Kampf gegen deine Meinung
war es, den ich kämpfte,
und als ich sah, dass es nicht wehrte,
so gab ich auf, lies dich siegen
- so hatte doch deine Meinung über mich gewonnen,
doch mich zu sehen und zu kennen
warst du nicht gewillt ...
Zwei Jahre sind seither vergangen,
und du verschwandest ebenso -
- erst vor kurzem sah ich dich,
von ferne und von nah -
deine Brauen furchten sich, und dein Blick war verächtlich wie eh -
doch das zweite Mal,
wollt ich dich gar nicht erst beachten ...
kein abfälliger Blick mehr, und auch kein Schnauben
- ja vielmehr war ich nur Luft für dich,
und während ich auf deine Schritte lauschte,
musst ich mich nun wieder fragen(,)
wohin dich das Schicksal verschlug ...
Denn keine Spur fand ich mehr von dir,
ja (so) als wärst du ganz verlöscht,
und seltsam still scheinen die Hallen nun,
wenn ich mich deiner Worte erinner ...
So viele gibt es dort draußen,
die das Leben einfach verschluckt,
Menschen die einem am Herzen liegen
so viel ist sicher, doch mehr nie gewiss ...
Doch mag ich euch auch suchen
und euren Stimmen lauschen,
eure Worte immer verklingen
im fernen Seelenrauschen -
doch gekannt hab ich dich wohl nie, wie auch die anderen nicht,
sah Freude und Leid auf dem Gesicht,
als die Jahre glitten vorbei -
- und niemals hast du dich gefragt,
was meine Seele in dir sah, welche Worte du in ihr schriebst,
für dich war ich einfach nur so da,
und die Erinnerung ... - doch nein, die blieb -
[ ]
No comments:
Post a Comment