Blüten,
die an einem Baum verblassen,
schwarz, rosa und lila ...
Wie sie aufgehen und zerplatzen,
vergehen sie, und sind doch gewesen ...
Wie in einem Feld hohler Worte
sehe ich die Blüten treiben,
auf dem Wasser,
dort wo sie dem Tod am nächsten sind.
Und doch sind sie längst gewesen ...
War doch nichts so bitter,
wie der süßliche Geruch des Vergangenen,
während man noch auf morgen wartet
- ein Abglanz des Nichts.
Und während das herrliche Sein in der Wiege schlummert,
treiben die Blüten weiter den Strom hinab.
Es ist gewesen,
alles Sein ist im Fluss.
Goldreben
hängen tief über den Fluss hinab,
so dass ihre Zweige
die Oberfläche streifen.
Wir streifen unsere Schuhe ab
und waten ins Wasser.
Doch keiner von uns
kann die davontreibenden Blütenblätter halten.
Auch der Frühling ist nun fast vergangen.
Im Licht der neuen Sonnenstrahlen
betrachten wir die Blüten
am Baum verblassen.
Lila, rosa und schwarz
verglimmt auf dem Licht des Abends.
Doch der blütenleere Baum
wird bleiben,
so wie auch wir das Fühlen einst hinausschickten ...
Sind doch die Blüten im Wasser
dem Tod am nächsten.
Der Vergänglichkeit,
die auch der Hauch des Lebens ist ...
18.5.17 Lilly Y L
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