fliegen unsere Hände hin und her,
springen, tanzen, hüpfen, ...
Gibt es eine Sprache
die lauter als Worte schreit? -
So wie sich unsere Hände spielerisch umkreisen,
wagen sich unsere Augen doch nicht ganz zu finden -
wie leicht wäre es,
den Kopf jetzt an seine Schulter zu legen (...),
- und doch wäre jedes laut gesprochene Wort
noch zu deutlich ...
Es ist jenes Spiel,
am Anfang der Worte,
einander haschen und fangen,
und doch den andern nur widerwillig gehen lassen ...,
jede Umarmung ist länger als sonst,
jeder Blick besonders intensiv, ...
- und doch wagt es keiner auszusprechen [ ].
Ein Blick ohne Worte,
ein Gedanke ohne Luft zum atmen,
Finger die sich haschen ...
und im Herz schlägt die Hoffnung im Hals [...] -
Wie zwei Motten umkreisen wir einander,
die Blicke von einander abgewandt, und doch wieder zu -
atmen der Stille -
und wie sich unsere Hände finden,
fliegt auch der Herzschlag davon ...
11.4.16 Lilly Y L
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