In einem stillen See schliefen sie,
und die badenden Tränen zogen sie zu Boden
- doch sie wussten nicht warum.
Wenn das Wasser von den Wänden perlt
und die stille Sehnsucht von neuem schreit,
dann wollen wir nichtmehr blicken
hinaus in das Weltenmeer
in dem wir alle ertränkt
wurden - mit Traurigkeit
und Sehnsucht - unendlich und weit.
Wie Brücken des Vergessens
umschlingen sie einander
Himmel und Erde
- umarmen einander ein letztes mal -
es ist vorbei/ geschehn(?).
Sie blicken auf
und sehen den Himmel
über sich, von Tränen schwer
und darunter nur das endlose gelb
des Horizonts
zerfetzt vom Sturm
Naturgewalten
entfesselt
wider jegliches Überleben. -
Und die Welle bricht
taucht in das Sein - zu Ewigkeit
wird niemals wieder werden, Sein
von neuem genommen
und zerronnen in Unendlichkeit
- das Aufprallen der Tränen -
nur eine leichte Bewegung,
wenn du sie dir von der Wange wischt ---
Sturm in den Augen
Sturm hinter dem Horizont
Hoffnung auf Morgen
gleich hinter dem Vergessen
denn die Hoffnung,
die Hoffnung,
gibt niemals auf.
nur der Narr hat sie vergessen
wenn er nichtmehr singen/ schreien
kann; -
Sturm hinter dem Horizont
nasse Tränen an der Fensterscheibe
und der Tag geht vorüber -
zu Ende - zur Neige - ist nichtmehr ---
steh auf und wisch sie weg. -
und die Hand an der Wange
bleibt er als letzter noch stehn,
der Narr, der glücklich gewesen ist.
Der Sturm zieht vorüber.
Sturm hinter dem Horizont.
13.7.11 Lilly Lime
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