sein Leben liegt vor mir
wie ein ausgestreckter Pfad
und ich kann es wählen wie ich möchte ...
sein Leben gleitet vorbei
und ich sehe es passieren
doch er kann es nicht anhalten,
fährt lächelnd an mir vorbei
und winkt noch.
Was denkst du?
wenn du so vorbeifährst/- ziehst,
was fühlst du
wenn du mich siehst.
hab dich losgeschickt
und kannst nichtmehr anhalten.
was fühlst du (?)
wenn du passierst,
was fühlst du
wenn das Leben zu schnell vorbeirast/- gleitet -
kannst nicht fühln(,)
willst nicht anhalten(,)
kannst - sollst - willst - darfst
nicht sehen was ich getan - was ich bin
bist blind,
dass du siehst mich nicht.
sein Leben zieht an mir vorbei
(und) ich kann die Bilder sehn(,)
kann es frei bestimmen.
Sein Leben
seines
nicht das meine.
mein Leben sehe ich niemals.
Wer bestimmt das meine?
- er -
vielleicht bestimmt er es -
wie er so vorbeirast/ - zieht
mit seinem wilden Zug
und nur lächelt
als wüsst er alles (-)
hat er bestimmt
dass ich sein Leben bestimme?
nein,
denn so viel Bestimmung kann ein
Mensch doch nicht haben -
denn keiner kann sein Leben selbst bestimmen.
- nichtmal seins.
29. Okt. 2006 Lilly Lime
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