ich gehe hinaus
und trinke vom wind,
und trinke vom wind,
vom sturm
der mich lockt
leitet
und führt
irgendwo dort
zwischen
sonne und mond
gefangen
liegt meine sehnsucht
ruht meine hoffnung
gründet mein schmerz
der weg,
den ich beschreite
der mich trägt
und fort führt
zurück
wird mich hinaufbringen
wenn ich springen will
und fangen
wenn ich nicht fallen kann
mit blutigen knien
und tränenden augen
wische ich das korn aus dem auge
das der wind hinterließ
unachtsam werfe ich es weg
um im nächsten moment
oder dem danach
zu begreifen,
dass ich doch nur dieses wollte
panisch umkehrend
im sand grabend
im kies, auf beton
suche ich es
und finde ein insekt
das seine flügel ausbreitet
und
unachtsam meiner not
davonfliegt
und als der regen kommt
spüre ich den schmerz
in meinem auge
längst nicht mehr
24.08.09 Lilly Lime
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