gleitet mein Leben davon
mit auf den Schienen
meiner Hand/ meinem Griff entschwunden
und ich kann es nicht sehn,
nicht fangen und erhaschen
(muss/ kann) nur blind den Gleisen folgen
bis ein Zug kommt
und über mich hinwegfegt;
dann richte ich mich (wieder) auf
und laufe weiter
immer die Schiene/ Gleise entlang
immer dem Morgen/ dem Horizont? entgegen
II.
was folgst du mir?
frage ich die Möwe zu meinen Füßen
die (mit mir) die Gleise entlang hüpft
- <ich will dich beschützen>
und ich weiß
es ist eine gute Seele
<geh nicht verloren>
flüstere ich ihr zu
dann renne ich
(und die Möwe fliegt -
- Vogel meiner Seele)
III.
als wir die Stadt erreichen
ist es dunkel
es wird erst langsam hell
es dämmert noch
langsam verblassen die Gleise
vor uns
und hinter uns
langsam geht alles verlorn
nur das grau vor uns
und die Möwe mit mir.
Sie lacht
dann verwandelt sie sich,
reicht mir die Hand
und geht -;
es war die Freude
die Freude meines Lebens
als die Freude/ Möwe verschwunden ist
hebt sich auch der Nebel;
ich kann wieder klar sehn
(mein Leben rückt wieder ins Lot
- bis die nächste Möwe kommt;)
Adieu schöne Liebe
flieg mir davon
dann bin ich glücklich
(Adieu)
13.Jan.2007 Lilly Lime
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