Feuerflügel in meinem Gehirn
verdrehen und verbrennen mich,
lassen mich zu Asche werden,
Asche und Staub.
Immaginäre Feuerflügel
brennen sich durch meinen ganzen Körper,
brennen sich in mir ein,
brandmarken mich,
mit Flügeln aus Asche und Staub.
Feuer, Feuer,
Feuer über allem
über Nacht und Stadt,
über Wind und flüsternden Weiden am Flussufer,
flüsternd mit Weisheit im Feuerwind,
Feuer, Feuer!
Feuer in der Nacht.
Feuerflügel aus Asche und Staub
verbrennen mich
in einer einzigen Nacht,
lassen auch mich
zu Asche und Staub werden,
mit meinen immaginären Feuerflügeln,
tief in mir eingebrannt,
im Zeichen meiner wilden Nacht,
fliege ich mit Feuerflügeln
über Sterne und Nacht,
über Wind und Weisheit,
fliege mit Feuerflügeln zu Grunde,
fliege zu Asche und Staub,
bis nichts mehr von mir bleibt,
werde auch ich zu einem Staubkorn im Wind,
zu Asche und weißem Rauch,
unter dem schnellen Herzschlag meiner Feuerflügel,
verbrenne zu Asche und Staub ...
als Phönix steige ich aus der Asche empor,
um erneut mit Feuer zu fliegen,
mit meinen Feuerflügeln um die Wette,
in einer feurigen Nacht,
ohne Mondschein im Wispern der Weiden,
unten am Fluss,
als von Weisheit,
trotzend dem Feuer ...
ich fliege über Nacht und Hügel
bis hin zum Morgen,
wenn mein Feuer erlischt,
wenn auch meine immaginären Feuerflügel müde werden,
fliege durch Tag und Nacht,
schneller als die Welt,
mit meinen immaginären Feuerflügeln,
in feurigen Wind meiner Seele,
mit Feuerflügeln in meinem Gehirn,
fliege mit Feuer im Wind,
immer im Wind,
immer im Flug,
zwischen Feuer und Immagination,
fliege mit Asche und Staub,
werde zu Asche und Staub,
im Wind meiner Feuerflügel ...
immer wieder mit Feuerflügeln,
wieder mit Feuerflügeln
im Wind.
17.11.05 Lilly Lime
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