Wednesday, August 31, 2022

so dwindle on my candle

so dwindle on sweet candle

consume my lasting time

till nothing still is left

- for I don't need it any more,

my sweet, still lasting time ...

I' ve nothing left to say,

my last breath is consumed,

I've nothing left to wish

for all my life is done,

I've nothing here to wait

and not to wish and dwindle,

for all my life is done ..

so dwindle on my candle,

don't let me wait so long,

so dwindle on and take my time

for it is also thine

..

consume my lasting time

and take me far away

my last thin breath is thine,

so you don't have to burn to death

when I have gone before you ...

so take, but take my time!

and I'll be on my way,

can now at last be gone ...

so take my last thin breath

my last gift still to give

and I will no more live ...

goodbye,

sweet candle,

don't dwindle on

for I have gone now by myself,

goodbye.

14.3.06 Lilly Lime


meine Früchte

 bittere Tränen fallen

in meinen Schoß,

bittere Tränen sind mein Los

als einzige Früchte meiner Liebe ...

warum ist das Leben so bitter?

warum sind seine Winter so hart,

dass meine sanften Früchte erfrieren ...

wie goldene Reben

hängen meine Früchte

an ihrem Strauch

- zu spät,

doch nur in meinem Kopf,

sind längst im Winter erfrorn,

in bitterer Wirklichkeit

und schamlosen Traum,

nurnoch lebend

in meiner Phantasie ...


zu spät,

ich werde meine Früchte niemals ernten,

werde ewig nur wissen

bittere Tränen in meinem Schoß,

werde ewig nur weinen

um meiner bitteren Tränen Los,

werd weinen

in stummer Traurigkeit

um meine Früchte

im Winter erfrorn

werd weinen bittere Tränen

auf meinen Schoß ..

10.3.06 Lilly Lime

wandering paths

I ('ve) travelled long

since I left home,

walked alleys, streets and fields,

walked on a line,

a hidden path,

that noone ever saw,

a secret dreamworld

in my head

that noone could consume ...

so I walked on

for years and months

and never saw a living soul

exept the birds and beasts,

I smiled and taked to them

told them my little story,

I tamed them

and made friends with them

until they told their secrets ...

___________

that I lifed in the woods and fields

and talked to  beast and bird,

that I had wandered long alone

without a human friend

...

- and wondered

when I saw the light,

a candle in the dark,

I was afraid

and did not trust

to show me to\in the light ...

so I stood still

and watched,

came back then every night,

until the light

in some dark night

went out,

did not return ..

my life was dark,

my life was sad,

was never darker then,

when I was wandering off

alone

astonished and confused,

did then not know

where else to go,

not wanted to return.

10.3.06 Lilly Lime

Tuesday, August 30, 2022

So geh!

 wenn das Leben

unter meinen Fingern zerbricht,

wie kaltgefrorene Kristalle,

wenn dich in diesem Leben

nichts mehr hält ...

als weiße Flecken am Horizont ...

- dann geh!

geh jenen langen schwarzen Pfad entlang,

jene nicht enden wollende Spirale,

geh jenen schwarzen Pfad entlang,

zwischen Bergen und Horizont,

der Pfad an jenem Kliff,

jener Pfad zu Möwen und Meer ...

denn im Flug bist du frei

von Sehnsucht und Liebe ...

im Flug endlich stirbst du.

____

wenn das Leben zerbricht\zerbrochen

wenn das Leben

unter deinen Fingern zerbricht

und das Klagen der Möwen

in dir widerhallt

wie in einem endlosen Dom,

wenn jeder Splitter der Eiskristalle

die einst das Leben waren,

deine Seele einzeln durchbohrt,

dann singe dein letztes Lied,

lass dich tragen von Liebe und Sehnsucht

an dein fernes Ziel,

lass dich tragen durch dein Leben,

bishin zum Tod.

Und wenn du schließlich

vor jenem hohen Tor stehst,

so blicke zurück

und zerbreche jeden Eiskristall in den Fingern,

wie Eis im Sonnenschein

- denn du bist der Sonnenschein des Lebens ...

- so zerbrich es, zerbrich es unter deinen Fingern

und du bist frei ...

wenn das Eis unter deinen Fingern bricht,

dann geh,

wende dich um

und durchschreite das Tor,

das Tor zu deinem Tod,

denn du hast das Leben zerbrochen .

____________

wenn das Leben unter deinen Fingern zerbricht

wie Staub und Horizont,

wenn die Liebe im fernen Blau verlischt,

dann geht die Hoffnung verlorn,

geht lachend so davon ...

nur Staub und alte Rhunen

wo einmal Sehnsucht war,

nur tanzend blaue Sterne,

wo das Leben noch verlosch,

nur Horizont so blau,

so blau, unendlich blau,

im blauen Horizont,

wo die Liebe verlosch

und das Leben erstarb,

ist die Hoffnung in meiner Seele zersprungen,

(als ich das Leben unter den Fingern zerbrach,)

__________

wenn das Leben unter deinen Fingern zerbricht

- was hält dich dann?

\als du das Leben unter den Fingern zerbrachst

26.2.06 Lilly Lime

Tränenfluss

 so weiß wie meine Tränen

in deinem schwarzen Haar

____________

wie weiße Tränen in meinem Haar,

wie Salz und schwarze Tränen,

so laufen sanfte Bäche

über mein Gesicht,

spielen mit meinen Tränen,

sanfte Wellen auf Meer ....

wie Salz und weiße Tränen

in meinem schwarzen Meer ...

_____

wie Staub und weiße Tränen

auf meinem schwarzen Kleid

______

verloren in deinem Sommertraum

_____

wie Nacht und Sternenkleid

in deinen sanften Armen

______

23.2.06 Lilly Lime

Halt mich

 komm lass dich in die Arme schließen,

komm schließ mich in die Arme,

...

so halt mich,

halt mich fest,

dass ich dir nicht noch flieg davon,

mit Wind und bunten Blättern,

so halt mich,

halt mich in deinen Armen ...

________

wie süße Wolken und roten Klee ...

_______

entschlafen

wiegt mich in ihren Armen,

singt mich leise zu Schlaf,

wie ein frohes Kind

in den Armen seiner Amme,

so singt mich die Nacht in den Tod,

bis ich ganz sanft entschlafe,

noch unbemerkt von meinen Lieben,

meinen Lieben, die wachen über mich,

ruhe ich sanft in den Armen des Todes,

schon fast entschwebt

und nicht mehr bei ihnen,

nur leise lächelnd im Schlaf,

nur lächelnd für den Tod,

wie er mich sanft in seinen Armen hinfort trägt,

bis ich völlig eingeschlafen bin

und nichts mehr weiß,

nur noch ein fernes Lied,

das der Tod für mich sang ...

17.2.06 Lilly Lime

fahles Licht am Horizont

 ein fahles Licht am Horizont

breitet sich um mich aus,

mich haltend und wiegend

wie ein kleines Kind ...

wer bin ich?

leise singt sie meinen Namen,

wiegt mich in ihren Armen,

singt ihr Schlaflied auf mich nieder,

wie ein fahles Licht am Horizont,

lächelnd zu mir herab ...

geborgen in ihren Armen,

geborgen in ihrem sanften Licht,

nun schlaf, nun schlaf,

wiegt dich die Nacht in ihren Armen,

nun schlaf, schlaf ein,

mein süßes Kind ...

17.2.06 Lilly Lime

Monday, August 29, 2022

Möwe

 ____________

als wie erschlagen vom Tod ...

____________

noch atmend und doch schon tot

___________

wo bist du, wo bist du,

ich rufe dich vergeben ...

__________

windgepeitschte Wellen,

schlagende Flügel,

tiefe Sehnsucht

- Möwe im Sturm ...

_________

Sag mir, sag mir,

wer bin ich heute im Niemandsland

______

Möwe

wie geschlagen im Sturm

mit wirbelnden Wellen,

die Flügel der Herzschlag der Erde,

kreisend und schreiend

als wie zur Klage,

Möwen über einem roten See,

mit schwarzen Felsen

und blutrotem Himmel,

schwarze Flecken am Himmel,

schreiend gegen die untergehende Sonne,

klagend ihr altes Lied,

benetzend ihre/ die alte/ weiße Unschuld

mit rotem Licht,

schlagende Schwingen bei Sonnenuntergang,

schlagende Schwingen im Sturm ...

schlagende Schwingen im Sturm ..

Sturz ...

3.2.06 Lilly Lime

fröstelnd im Schatten

 od.: Schwäne im Flug

od.: wie Spinnweben und Sonnenschein


wie Spinnweben im Sonnenschein

auf dürrem Laub und Moos

wie Schwäne fliegend im Wind,

singend ihre Weise

- und doch nicht wissend,

dass sie flogen ... ,

wie Schwäne auf Eis

mit orangenen Füßen,

tollpatschig stolpernd und strauchelnd,

und doch so anmutig graziös,

rennend über das Eis,

ein Trommelwirbel,

schlagend mit den Flügeln,

endlich fliegend ...

wie Spinnweben im Eis,

Eis auf Sonnenschein ...

Schwäne fliegend

hoch in der Luft,

über allem hinweg,

leise rufend,

singend zu uns

und anderen,

melancholisch singend ihr Lied,

so schön ...

so traurig,

so anmutig schwebend einher,

graziös und stolz ...

wie Elfen sich wiegend im Wind,

wie Tau auf nassem Gras ...

unsichtbare Spinnweben im Wind,

sich wiegend und singend ihr Lied,

wie Sonnenschein auf Spinnweben,

und stolze Schwäne im Flug ...

30.1.06 Lilly Lime


Friday, August 26, 2022

Tanz im Feuer

 der Tod kommt schnell,

der Tod kommt oft,

tanzt lachend dann im Feuer

wie besessen von einem irren Wahn,

lachend und kreischend

als von nicht bei Sinnen,

tanzend und tanzend,

ja tanzend im Feuer ...

er lacht

und legt seinen Arm um mich

<komm tanz mit mir>

sagt er und lacht

<komm nur, komm ...>

er lacht und zieht mich mit sich,

hinein und mitten ins Feuer,

lachend vor Freude und Schalk,

<ja lach nur, lach,

dann wird das Tanzen fröhlicher> ..

ich lache und keckere,

und schäkre

mit ihm um die Wette,

lache voll Freude und Hohn ...

wir tanzen im Feuer

bis die Nacht verglüht

und die Asche im Nahen des Morgens verrinnt,

tanzen auf Asche und Staub,

bis wir auch selber nur noch Staub und Asche sind,

Skelette ohne Knochen und Seele,

nur leere Schemen in der Nacht,

tanzende Schatten vom Feuer geworfen ...

wer bin ich ?

bin ich ein Mensch

- oder ein Schatten ...

ein Geist als nur zum Spott,

tanzend und singend

im Feuer im Wahn ...

als bis die Asche niederbrennt

und der graue Morgen naht,

bis Laub und Baum und Strauch

verbrannt sind um uns her,

bis wir versengt sind durch und durch,

bis nichtsmehr von uns bleibt,

nur Asche und Staub im Wind ...

So tanze ich in den Armen meines Geliebten,

in den Armen des Todes,

meines Todes ...

ich spüre seine Umarmung,

seinen Atem auf meinem Gesicht,

weiß, dass ich nichtmehr lebe ...

ich lache und tanze weiter,

in den Armen meines Prinzen,

auf der Asche unseres abgebrannten Feuers,

tanze weiter als lebte ich noch -

... denn auch im Tod kann man nun glücklich sein,

tanzend immer weiter im Feuer,

als verdammt auf ewig zu diesem Los,

nur tanzend und lachend im Feuer,

in den Armen meines geliebten Todes,

nur immer träumend von dieser Nacht,

als der Tod im Feuer tanzte,

mein Tanz im Feuer,

nur immer tanzend im Feuer;

Tanz mit dem Tod im Feuer!

___

als von tanzend

wie tot im Feuer

___

als von wispernd mit Weisheit ...


26.1.06 Lilly Lime

Help

and lead us furthermore

to ruin and to death

- and anything between

Lilly Lime 2006


Help Lilly Lime 2006


Help Lilly Lime 2006



Help Lilly Lime 2006

 24./25.1. 2006 copyright Lilly Lime

Sehnsucht

 eine ferne Sehnsucht am 

verblassten Horizont ...

noch nicht ganz gebrochen,

noch längst nicht ganz;

eine matte Sonne,

glühende Scheibe im All,

matte, verblasste Sonne am Horizont,

auf verblasster Küstenlinie,

horizontblau,

am Horizont, der nichtmehr ward ...


__________

blau und beige

od.: Blätter vom Vorjahr

Sonnenstrahlen auf altem Laub,

auf altem Laub vom Vorjahr noch,

spiegelnd den blauen Himmel

auf grellem  Beige,

rotes Hausdach im Hintergrund,

entrückt

zum Rand entflohn,

nur blauer Himmel

und klares Beige,

wie Äste sich wiegend im Wind,

Äste mit Blättern vom Vorjahr ...

___

verblasster Dunst am Horizont,

(ferne klare\) klare blaue Wolken ...


24.1.06 Lilly Lime


eine letzte Lilie

 eine Lilie, wehend im Wind,

wie Seeanemonen

spielend mit Fischen,

kleinen Fischen, Clownfischen ...

Lilien wehend im Wind,

sich wiegend und leise singend,

wie ein Chor versunkener Seelen,

leise singend im Sonnenschein,

singend ihr letztes Lied ...

eine einsame Lilie,

sich wiegend und singend

ihr altes Lied als/wie im Traum,

nicht wissend was passiert,

nur singend der Sonne entgegend,

wachsend und lebend,

eine einsame Lilie

träumend als letzte ...

wo waren sie,

die anderen in ihrem schönen Traum,

wo waren sie nur ...

eine Schar von Lilien

sich wiegend im Wind,

wie Anemonen auf tiefem Grund,

spielend mit Sonnenstrahlen,

sie haschend und haltend,

sich wiegend im Wind,

wie Seeanemonen

spielend mit Fischen ...

ein letzter Sonnenstrahl

erhellt den Tag,

den letzten Tag der Lilie,

einsam und verlassen

auf ihrem eisigen Grund,

sie allein noch haltend die Stelle,

träumend vom Sommer,

noch blühend im Schnee ...

wo waren nur all die anderen? ...


eine letzte Lilie,

blühend im Schnee,

spielend mit Sonnenstrahlen,

wie Anemonen

sich wiegend im Wind,

wie Seeanemonen

spielend mit Fischen,

eine letzte Lilie,

sich wiegend im Wind ...

___

Lil ...

23.1.06  Lilly Lime

 kreischend flogen die Raben davon,

schrien ihr Elend in die Welt hinaus.

Hoch über den Zinnen kreisten sie,

schwarze Flecken gegen den Himmel,

kaum erkennbar,

lauernd über den schwarzen Zinnen

die ihr Unglück bargen.

Schreiend flogen sie in die Nacht hinaus,

fliehend mit dem Sturm,

einem besseren Ziel entgegen,

besseren Ländern. 

Auf zu ihrem Tal in den Bergen

ihrem angestammten Platz, 

ihrer magischen Wiege ...

___

Schnee lag auf den Bergen,

als die Raben dort eintrafen.

21.1.06 Lilly Lime

traumverlorn

leise singe ich mein letztes Lied,

singe es wie im Traum,

sehe mich wandeln

fern dahin

zu Traum und alten Runen

blicke herab auf mein eigenes Grab,

geschmückt mit schwarzen Blumen ...

wer bin ich,

frage ich mich

was suche ich hier,

bin ich ein Wandelnder,

ein Reisender,

auf ewig suchend, nie zum Glück?

Ich weiß es nicht,

kann doch nur wandeln,

traumverlorn

in der so fernen Welt,

nicht wissend wer ich bin

und leise singend ...

meine Lieder ...

13. Jan 2006 Lilly Lime

Blut und Schmutz und Tränen

 so knie ich nieder

in Blut und Schweiß

und lasse mich peitschen

...

doch nicht lange ...

so knie ich in Blut

und Schweiße meines Angesichts

und lasse dich grüßen,

mit Blut und Schweiß

und allen meinen Tränen ...

mit Blut und Schweiß und Tränen

in Dreck und Staub und Scham

bis alle meine Tränen

mich waschen wieder rein,

von Blut und Schmutz und Tränen

...

3. Jan. 2006 Lilly Lime

Thursday, August 25, 2022

Geständnis einer schwarzen Witwe

 als schwarze Witwe

trage ich einen schwarzen Schleier,

hauchdünn gewebt,

mein Gesicht verdeckend,

mich verhüllend und verschleiernd

damit mich keiner erkennt,

keiner von meinen Opfer,

wenn ich auf Todeslauer bin

in meinem schwarzen Netz,

hauchdünn gewebt

aus seidenen Tränen ...

die ich weinte,

über all die verlorenen Seelen,

die flohen in mein Netz,

die starben unter mir,

all die verlorenen Seelen,

die mein Bann verfluchte ...

all meine Opfer.

mit harter Gewissheit sage ich dies,

euch warnend dass ihr nicht kommt,

zu enden in meinem Netze

denn ich will euch nicht,

ich will euch nicht mehr töten ...

so sitze ich in meinem Netz,

bei grauer Morgendämmerung

und warte ...

auf meine Opfer

die nicht kommen sollen ...

ich verzehre eine Grille,

mein Körper ist abgemagert,

zu wenige Opfer die letzten Jahre,

zu wenig Blut um gut zu leben,

zu wenig Liebe

von meinen Opfern gegeben ...

einsam

wickle ich meinen schwarzen Schal um mich,

sitze weiter in meinem Netz,

allein,

wartend auf verstorbene Opfer,

zu ihrem Totengang

verschleiert und verkannt,

nicht wissend wer ich war.

vergebt mir,

ach vergebt mir

wenn ihr für mich nur starbt ...

______________________

Kein Erbarmen

oder: Versuchung vor dem Tod

oder: Methoden einer schwarzen Witwe

all die toten Spinnen in meinem Netz,

all die toten Opfer,

so viele Grillen und flehende Falter,

nicht ahnend

unter meinem zart verschleierten Hauch,

nicht glaubend,

dass sie sterben sollten

im Angesicht einer Witwe ...

doch ich bin eine schwarze Witwe,

eine schwarze Witwe auf Todeslauer ...

so steche ich euch alle nieder

mit meinem grausamen mordenden Stachel,

verspinne euch in meinem Netz,

gare euch und fresse euch,

bis nichts mehr von euch bleibt,

nur ein Loch in meinem Netz

wo ihr einst lagt,

schnell zu flicken,

leicht zu vergessen,

so leicht

wie die Namen jener,

die mir zum Opfer fielen ...

ich sitze in meinem Netz

und warte auf euch,

ich sitze da und laure

blutlüstern ...

wartend auf neues Blut,

zu schlürfen und zu trinken,

neue Lebensmasse

zersetzt von meinem Gift,

euch lähmend und hypnotisierend,

bis ihr nichts weiter wisst ...

nur leere Hüllen

und Leibesnahrung,

Seelennahrung ...

mir gebend von eurem Leben,

dass ich so bittersehr brauche ...

denn nur durch euch lebe ich,

durch euer Blutopfer,

... durch euren Tod.

so kommt und lasst euch morden

ich werd euch auch nichts tun

so kommt und lasst euch essen

seid weiter unbesorgt

- Begräbniskosten zahle ich ...

doch kommt nur schön

kommt unbesorgt

so kommt nur in mein Netz ...

denn ich bin gnadenlos am Werk

und krieg euch ohnehin

- so kommt doch lieber freiwillig ...

so sitze ich nun da

und lass euch alle wissen,

dass ihr nur kommt und spielt mit mir

und seid nur recht beflissen

denn tuen werd ich euch nicht viel

nicht viel aus meiner Sicht ...

so kommt!

seid frohen Muts und kommt

zu mir zum Mittagsschmaus,

bleibt auch zu Nacht

zu Gast bei mir

und dann so lang ihr wollt,

nur kommt und kommt recht bald,

denn warten kann ich nicht mehr lange ...

als schwarze Witwe

sitze ich in meinem Netz,

wartend auf neue Opfer,

euch ladend zu meinem Fest ...

als schwarze Witwe

verschleiert und gekrönt,

thronend in meinem Netz,

ach kommt nur,

ich werd euch schon helfen ...

all die toten Fliegen in meinem Netz,

warten auf euer Geleit

all die toten Opfer verscholln

kamen auch nicht ferner weit,

all die toten Schwestern und Brüder,

verstarben in meinen Armen,

ich weiß, ich bin schlimm,

doch schwarze/tote Witwen

haben kein Erbarmen.

9.01.2005 Lilly Lime

mein Adler

 ich stand unter Linden,

unter Linden und Ebereschen

stand ich am Meer ...

in kalter, grauer Morgendämmerung

rufend nach meinem Adler

<Wo bist du, wo bist du!>

ach Liebster komm doch zu mir ...

so stand ich auf meinem grauen Hügel

am Meer

unter Linden und Ebereschen ...

leise rief ich seinen Namen,

rief ihn zu mir,

meinen Adler im freien Flug ...

ach Liebster komm nur 

zu mir schnell

dann flieg ich auch davon mit dir,

denn beide wolln wir fliegen ...

er schreit,

sein mächtiger Ruf herab

zu mir aus weiter Höh',

will fliegen weiter nur allein,

denn einsam muss er sein

als wahrer Fürst der Vögel ...

nun denn,

so wend auch ich mich ab

von meinem schwarzen Hügel,

lass weiter fliegen ihn allein,

mag er nur gerne Fürst so sein

allein auf dieser Welt ...

und ich

ich werd auch leben ohne ihn,

lass fliegen meinen Adler frei,

und werd ihn nicht mehr rufen

[]

denn niemals werd ich wieder stehn

bei meinen roten Linden,

bei meinen Linden und Ebereschen

werd niemals wieder

ihn rufen ..

9.1.06 Lilly Lime

eine kalte Sonne am grauen Horizont

 eine kalte Sonne

steht am grauen Horizont

mir mein Augenlicht nehmend,

mich blendend und bindend,

nur ihrem Ruf zu folgen

... und weiter nichts zu sehn ...

eine kalte Sonne

steht am Horizont,

mich zu ihr rufend,

eine kalte Sonne hinter grauen Wolken ...

ich folge ihrem Ruf ...

mein Sonnenschiff,

auf unsichtbaren Winden reitend,

ein Traumschiff im All,

nicht wirklich und doch echt,

mich sicher zu ihr tragend

meiner kalten Sonne im All ...

eine kalte Sonne steht am Horizont,

mich zu ihr rufend,

mich bindend und zwingend

ihr zu folgen,

meiner kalten Sonne am Horizont ...

hinter Wolken verborgen ..

ich bleibe.

1. Jan. 06 Lilly Lime

 wenn in mir das Leben verlischt,

wenn mein Atem vergeht

und ich nicht mehr bin,

fallen schwarze Flocken vom Himmel,

herab auf mein weißes Grab,

so schwarz wie meine Seele ...

______

über schwarzen Schnee laufe ich,

über schwarzen Schnee und Eis,

mit meinen Schlittschuhen im Winter ...

______

die Welt ist vergangen

und alles ist karg,

was soll ich noch hier,

in dieser öden Welt ...

____

schwarzer Schnee fällt vom Himmel herab,

auf mein schwarzes Grab,

schwarzer Schnee wie meine Seele so schwarz.

______

30.Dez. 05 Lilly Lime

mit Regen und Schnee im Winter

 ich stehe im Regen

einsam und allein

meinen Schal

eng um mich geschlungen ...

ich stehe im Regen.

Schnee fällt auf mein Haar,

langes schwarzes Haar,

Schnee

vom Himmel herab.

allein stehe ich im Wind,

in Schnee und Winterwind,

spüre die kalten Kristalle

in meinem Haar,

wie eine Winterkönigin geschmückt.

Schnee fällt auf mein Haar,

auf meine Brauen

und zu meinen Füßen,

kalter Schnee in meinem Kleid,

kalter Schnee in meinem Schal,

kalter Winterschnee

zu mir herabgefallen.

ich stehe im Wind

zwischen Regen und Schnee,

meinen Schal eng um mich geschlungen,

stehe alleine im Winter.

25.26.12.2005 Lilly Lime

Warum hast du mir nichts gesagt?

 ich weiß von nichts

und du weißt alles,

sagst nichts

und schweigst nur stumm,

denn gesagt hast du mir nichts.

Warum sagst du mir nichts?

Warum schweigst du.

Hüllst dich in Schweigen,

und sagst nicht was du weißt.

Hast nichts gesagt,

hast nichts gesagt ...

Bin ich denn nichtmehr deine Freundin?

Warum schweigst du vor mir,

wenn doch alle es wissen,

warum schweigst du vor mir allein ...

und jetzt ist es zu spät,

denn jetzt kannst du es nichtmehr sagen,

jetzt weiß ich es schon,

denn jetzt weiß auch ich davon ...

doch warum hast du geschwiegen,

warum hast du nichts gesagt ...

ich weiß davon

und du weißt alles,

doch sagen tust du nichts,

ich weiß nun auch davon,

denn alle wissen es.

du weißt davon

und sagst mir nichts,

du weißt und schweigst dennoch,

wie lang, wie lang,

willst du denn warten noch ...

und doch,

warum hast du mir nichts gesagt ...

23.12.2005 Lilly Lime

Wednesday, August 24, 2022

Seen(?)

 ein klarer Himmel

von Wolken getrübt,

ein frostiger See

mit stillen Wassern,

eine kaum getrübte Oberfläche,

still und glasklar,

von keinem Windhauch getrübt

spiegelnde Oberfläche, ungetrübt,

kein Laut durchdringt die Stille,

schweigend unter den schwarzen Schwingen der Nacht,

wartend,

die tiefen schwarzen Wasser

wie die Spiegel unserer Seelen ...

unbeschreiblich verzauberter Blick,

uns den Atem nehmend,

wartend auf den Stein es zu brechen ...

verzauberter Glaspalast aus dunklen Wassern,

still und unbrechbar,

uns alle in den Bann ziehend,

der stumme Blick eines Zauberers,

uns fesselnd ohne Worte,

ein stiller Zauberbann zu unseren / ungerührten Herzen ...

unbegreiflich,

jene stillen Wasser der Seen,

Spiegel der Herzen

und doch nichts zeigend

in ihrer schwarzen Tiefe,

schwarze Seen bei Nacht,

umgeben von Riet,

ihre glatte Oberfläche

das Auge der Welt,

wer will sie jeh ergründen können ...

13.12.2005 Lilly Lime

zu Lande ist der Mond

der Mond ist nun zu Lande wieder,

zu Tage und bei Nacht,

der Mond ist nun zu Gast bei uns,

wenn auch  die Sonne lacht;

so feiern wir ein Fest für ihn

mit Schmaus und Trank und Speis,

zu feiern und zu loben all

für ihren alten Fleiß,

der längst bezahlt doch nie bestellt

und niemals nie gewollt,

doch auch wenn keiner fleißig ist,

so wird es doch gezollt,

mit Ehren und mit Gaben ...

der Mond steht hoch am Himmel nun

mit seinem vollen Horn,

lässt tanzen, feiern Jung und Alt

für seine guten Gaben ...

er steht so hoch am Himmel nun

mit seinem edlen Ross,

weist uns den Weg als Nachtgestirn,

und auch zu Tage noch,

denn Mondeszeit ist Festezeit

mit Mond und Stern und Ross,

denn ja,

zu Lande ist der Mond

bei Tage und bei Nacht,

denn nun zu Lande ist der Mond,

wenn auch die Sonne lacht ...

_________

ein Frost ist gefallen,

auf Raureif und Gras,

ein Frost mit klarer Nacht

hat uns den Krieg gebracht ...

12.12.2005 Lilly Lime


Tuesday, August 23, 2022

Phantasie und Hysterie

 ich bin verzweifel ganz und gar

in meinem Fieberwahn,

seh die Gesichter flackern vor mir,

in meiner Hysterie,

im Zucken eurer wilden Blitze

zum Pauckenschlag des meinen Herzens,

seh zucken, beben alles nun

in meiner blinden Hysterie

in meiner aller Phantasie ...

ich seh dich zucken, schreien fluchen,

und zucken, fallen, sturzen mehr,

von Schmerz und Pain geplagt -

ich seh dich schreien, flehen nun,

doch ich, ich hab versagt ...

kann dir nicht helfen nunmehr nicht

in meiner eignen Theorie,

nur lachen, schreien sehen

und flehend so im Nichts vergehn,

in meiner aller Hysterie,

in meines Fiebers Fantasie ...

verbrennet mich, verbrennet mich,

in meines Fiebers wildem Schmerz,

und lasst verdorren meine Seele,

dass ich mich fortan nicht mehr quäle, ...

dann nimmt mein Herz,

verbrennt den Rest in eurem wilden Fieberfest,

doch nicht das Herz,

doch nicht das Herz,

denn es muss bleiben bis zuletzt ...

verbrennet mich,

verbrennet mich,

in meinem wilden Fieberwahn ...

denn fortan seh nur noch euch

und alles weiter hin auf fern

in Trance, appathisch fern entrückt

nicht mehr von dieser Welt,

im Zucken meiner wilden Blitze

und nichts was mir gefällt ...

nur Schrei und Schmerz und wilde Pain,

in meiner aller Fieberein,

in Phantasie und wachend Traum,

an jenem fernen Himmelssaum

in meiner eignen Wahnsinnswelt

in Fiebertraum und Hysterie,

in meiner eignen Phantasie ...

verbrennt mich nur,

verbrennt mich nur,

denn alles ist nicht wirklich hier

in meiner eignen Phantasie,

im Fiebertraum, im wilden Wahn,

denn alles kann nicht wirklich sein,

nur Traum und Wahn und Fantasie,

in meinem Fiebertraum im Wahn,

im Fieberwahn im Traum,

in meiner aller Phantasie,

in unsrer wilden Hysterie ...

12.12.2005 Lilly Lime

(zurück) zum Anfang

 zurück zum Anfang ...

gehe ich in meinem wilden Traum,

\zurück zum Anfang

(back to the beginning) ...

fange genau dort an,

wo ich schon einmal war,

an jener gleichen schwarzen Tür,

jener Treppe,

sehe nocheinmal jene schwarzen Gestalten

drohend vor mir

wie sie mich anblicken,

jene schwarzen Späher des Todes ...

auch ich geh die Treppe hinauf,

zurück zum Anfang,

nocheinmal in jenem schwarzen Traum

an jenem See des Unglücks ...

auch im Erdgeschoss steht bereits Wasser,

schwarzes Wasser,

am Fuß der Treppe ...

und ich gehe wieder die Treppe hinauf,

wie bereits am Anfang,

wie schon so oft,

wandle in jenem schwarzen Alptraum

ohne Morgen,

immerwieder zum Anfang zurück,

immer wieder die Treppe hinauf,

in einem immerwährenden schwarzen Alptraum,

immerwieder zurück zum Anfang ...

11.12.05 Lilly Lime

in meiner wilden Fantasie

 - Buch 3 -


ich seh dich nicht

ich seh dich nicht,

in meiner wilden Fantasie

kann nur noch singen,

tanzen, lachen,

in meiner aller Hysterie,

ja deshalb seh ich dich ja nie,

in meiner wilden Fantasie ....

10.Dez 2005 Lilly Lime

Niemandsland

 denn wo bist du jetzt

_______"__________

wo bist du jetzt

denn nun nochmal

----

ach bitte lass uns weitergehn

ja schreie, schrei das Nichts herbei ...

und all die Ängste sind mir einerlei,

in diesem Hühneraugenbrei,

ach macht doch nicht so ein Geschrei

denn Schreien kann ich allemal

genauso gut wie ihr ...

doch sag mir, sag mir

ja wo rennst du jetzt hin

und wo liegt dort der Sinn ...

denn Sinn, ja Sinn

kann ich nicht sehn,

drum bitte lass uns weitergehn.

______

so bin ich jetzt verloren hier

[ausgelassen]

______


mit Nacht und Nichts im Niemandsland

bin ich dem Wahn verfalln

hysterical recovery

 mit Nacht und Nichts im Niemandsland,

denn Niemand, Niemand

wird dort niemals sein,

im Niemandsland,

im Nebel ...

bin ich dem Wahn verfalln,

hysterisch kreischend  um mich her,

mit mir und dir im Wahnsinnsreich

dem Wahn verfallen ganz und gar,

denn Wahnsinn,

ja ist wunderbar,

denn Wahnsinn,

ja ist wunderbar ...

und so erliege ich ihm ganz und gar,

mit Nacht und Nichts, im Niemandsland ...

10. Dez. 2005 Lilly Lime

Monday, August 22, 2022

if only, if only ...

 if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

_____

denn dann,

wenn alles von mir ist,

dann geh ich auch zu Grunde ...

______

im Chaos und im Untergang,

dort liegen meine Stärken ...

____

the wolf comes passing by and cries

while praying to the moon,

he never looks at you so far,

when you are standing there

he never knows that you will come,

I' m sure I' ll see you soon ...

if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

when you are passing by so far,

while dancing in the snow,

you smile at me with (in awkwardness/ ) clumsy happyness,

as thought that you would know ...

if only, if only

the woodsister cries

in the wind,

if only , if only ...


in awkwardness you dance along

in all your mocking fun

just yell at me, make fun of me,

and you 'll be on the run ...

if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

the seasisters swim in dark surpress

and never know the awkwardness,

of that what how so really is

surprising me and you,

the secrecy of life again

not dwelling  in the sea,

and knowing who they are to be,

and not just you and me ...

if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

I' m standing just so high ashore

and dreaming in the sun,

I' m looking at the sea so far

and wide that you would never know,

just where to be and where to go

in this, so far wide world,

just don' t wish to be in ev'ry place ...

if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

he runs from the mountain with the wind

just calling them to her,

and singing with so joyfullness

that life is going on,

for he is running in the wind ...

if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

she tells you all the stories now

the wind has wispered her

and sings his joyful happy song

while running in the wind,

for life is ever going with stories in the wind

the stories come and go and sing

while dancing in the wind

for stories never end

while just now life is going on ...

if only, if only,

the woodsister cries in the wind,

if only, if only ...

he runs from the mountain in the wind

just singing in the wind

he tells him all the stories,

all that her has told the wind,

for life is ever going on ...

and while he runs so with the wind

he sings his favorite song

if only, if only,

...

_________

with all his awkwardness

just singing in the wind ...

____

the wizard cries with awkwardness,

for this is all an awkward mess ...

1.,3.,4. Dez. 2005 Lilly Lime



Sunday, August 21, 2022

vom Wolkenmeer hinab zur Welt

 in meinem Herz hast du verfolgt

mich nunmehr gar so sehr,

bis ich nicht weiß mehr gar einher

in meinem Blütenmeer;

verloren bin ich nun im Schwindeln deines Blicks,

bis alles dreht sich um mich her

in meinem Wolkenmeer;

voll Sehnsucht blicke ich zurück

in deine Augen hoch.

Leg meine Seele dir zu Füßen, 

und alles um mich noch/ her,

zu schenken dir nun all mein Sehnen,

mein Lieben und mein Glück,

mit dir zu gehen auf, davon,

und kehren nie zurück;

so gehn wir Hand in Hand einher

und schweben voller Glück,

in Blättern und im Wolkenmeer

in unserm Seelenglück,

wir schweben auf,

davon, davon,

zu zweit und Hand in Hand,

an deiner Seite nur zu gehn,

in Seele wir vereint,

ist was mir Glück so sehr erscheint,

zu schweben so einher mit dir,

in Herz und Seele nun vereint,

im Glück, im Glück,

nun auf, davon,

zum Leben nun zu zweit,

mit unsrer Liebe nun vereint,

in Glück und Seeligkeit,

vereint im Wolkenmeer ...

doch nun hinab,

hinab zur Welt

um unsre Liebe nun hinaus zu tragen in die Welt,

zur Welt, zur Welt,

in Liebe und in Einigkeit

30.11.2005 Lilly Lime



 Warum macht ihr mich zum Sündenbock

für euer dumm Geschwätz

warum kreidet ihr mir das an,

was ich doch nur wollt richtig tun,

macht mich zur Sau

für euer Fehler und Frust,

lasst mich büßen,

was ihr versagt ...

warum seid ihr so,

was hab ich euch denn getan ...

es ist doch nicht der meine Fehler

wenn ihr vergagelt habt,

ist doch nicht meine Schuld

wenn ich richtig ward und ihr gefehlt,

nicht mir anzukreiden,

wenn ihr jetzt nicht zufrieden seid ...

und doch lässt ihr mich büßen

in eurem irren Wahn,

wollt dass ich büße und heuchle vor euch

für das, was ich nicht getan ...

und doch werd ich mich wehren,

mit Klauen und mit Zähnen,

werd euch nicht büßen,

was ich nicht getan,

werd euch nicht lassen mich prügeln,

in eurem Fieberwahn ...

Versucht es nur,

versucht es nur

ihr werdet scheitern daran nur ...

denn ich lass mich prügeln von niemandem,

lass mir nicht geben die Schuld

für euer Versagen ...

Versucht es nur,

Versucht es nur!

... doch die Zähne werdet ihr euch ausbeißen

an meinen harten Fäusten.

Versucht es nur,

versucht es nur. ...

und es bleibt doch mehr doch mehr

nurnoch alles eure Schuld ...

Lilly Lime 2005

 verraten hast du mich,

und nun bin ich verloren,

in deinen Adern ist mein Blut

durch unsren Streit zergoren,

kaum siehst du meine Tränen,

bist triefend so von Hohn,

doch hab ich dich geschlagen gar,

so weinst du nunmehr schon ...

verqueert ist in uns alles gar,

verloren und vertauscht

und hast du mich besiegt vielleicht,

so bist du wie berauscht,

auch ich in meinen Tränen

bin beißend voller Spott,

und fliegst du nur mit Schwänen,

so schmied ich einen Plott,

um dich zu stoßen tief hinab

in dein so dumpfes Seelgemach ...

verloren sind wir beide,

in unsrem solchen Streit,

gehn uns einander an den Kragen,

sind immer so bereit ...

wo soll dies nunmehr enden,

dies, Streit und Spott und Schmach,

komm lass uns doch verrotten

in unsrem Buschgemach

...

und lass uns formen einen Plott

zu unsrem Frieden nun,

wir brauchen keine Schmach und Spott,

denn reichlich haben wir das schon ...

Adieu du schöner Streit ...

doch leider,

auch unser Frieden ist noch weit

...

29.11.05 Lilly Lime

Saturday, August 20, 2022

denn wohin fährst du nun (mit deiner schönen Maid)

 wie soll ich dich jemals verstehn ...

wenn wir gar so verschieden sind

wie Äpfel und Birnen im Kräutergarten,

wie soll ich dich verstehn,

wenn du mir nichts erklärst,

du mir nicht sagst,

warum du nun so fährst ...

wohin fährst du nun,

wohin fährst du nun,

mit  deiner schönen Maid

...

denn wohin fährt ihr nun,

soll einer euer Ziel verstehn,

soll ich dich da verstehn,

denn welche Wege willst du gehn,

mit solcher gar Verworrenheit,

wie ich sie nicht versteh ...

denn wohin fährst du jetzt,

mit deiner neuen Maid,

denn wohin fährst du jetzt ...

soll ich dich da verstehn mit deiner neuen Maid,

soll ich jetzt da verstehn,

ob ihr ein Herz jetzt seid,

soll ich verstehen, wo,

warum du jetzt nun mit ihr fährst,

auf euren Wegen,

die wohl keiner  weiter noch versteht,

denn sag mir, sag mir,

wohin dein Weg jetzt geht ...

denn wohin fährst du nun

mit deiner schönen Maid,

denn wohin fährst du nun,

so sag mir doch bescheid ...

fährst nun davon

nun ohne mich mit deiner alten Maid,

und ich,

ich weiß nicht mehr bescheid,

denn wohin fährst du nun,

mit deiner schönen Maid ...

___________

ein Herz und eine Seele

Seid ihr ein Herz und eine Seele,

gehört zusammen nunmehr gar,

seid wie ein Vogel

frei im Flug

gefangen in der eigenen Sehnsucht ...

wie ein Herz und eine Seele

stürmt ihr jetzt durchs Leben,

wenn ihr euch doch zuvor habt noch gestritten,

und dann im Zorn von dann zu gehn ...

doch seit ihr jetzt von neuem

wie Herz und Seele gar vereint,

denn so hat jemand mir gemeint,

und das ist was

auch mir so scheint ...

________

geredet hab ich mit dir nun,

und weiß dass ich mich täuschte

hab ihn verstanden  vielleicht falsch

und weiß jetzt nun,

dass scheint es alles anders war

ward immer eine Seele,

ein Herz gar ohne Streit,

- und was bin ich?

bin ich dafür bereit ...

weiß nun ich dass ich verloren

hab ihn nunmehr vielleicht gar,

weiß nicht, was ich jetzt machen soll

... denn alles ist so sonderbar ...

ich weiß jetzt nicht mehr weiter,

weiß nichtmehr weiter so,

...

26.11.05 Lilly Lime