mit Nacht und Nichts im Niemandsland
(dem Wahn verfallen)
od. auf einem Floß der Welt davon
In meinem Kopf da dreht sich alles
Gedanken spinnen wild einher,
in meinem Kopf da dreht sich alles
denn auch das Denken fällt mir schwer;
Gedanken rasen durch die Luft
in meinem Kopf und mit dem Wind
Gedanken taumeln durch die Nacht
bis dorthin wo die Wolken sind ...
Ich taumle in der Welt umher
denn in mir, ja da dreht sich alles
ich stolpre nur durch Nacht und Nichts,
denn in mir ja ist wieder nichts;
ich tanze durch die Nacht und flackre
in schadenfroher, wilder Pain,
ich stolpre durch das Nichts und lache
denn all die Ängste sind nun mein;
ich seh sie nicht, ich spür sie nicht.
denn um mich ist ja nurnoch Nichts
und all mein Denken, Fühlen, Bangen
ist lachend längst im Nichts vergangen ...
nur ich, ich taumle noch einher
kann nichtmehr denken, fühlen mehr,
ich spinne nurnoch durch die Nacht
bis in mir alles nurnoch lacht
und rase durch den Wind im Schrei,
ja schreie, schrei das Nichts herbei,
bis nichtsmehr bleibt und nichtsmehr ist,
und keiner mehr die Tage misst,
die Stunden, Wochen, Jahre mehr,
die wir nun gehn im Nichts einher,
und nichtmehr denken, rasen, fühln,
nur unsre müden Leiber kühln,
und warten ... warten nur einher,
denn keiner zählt die Stunden mehr ...
wir taumeln nurnoch blind einher
in unsrem dummen Wolkenmeer,
und warten, warten ja auf Gestern,
und niemals mehr die Welt verstehn
ja niemals mehr das Licht nun sehn,
nur taumeln , taumeln so umher,
in unsrem Hirngespinstermeer ...
bis Tag und Nacht sich gleichen mehr,
bis Stunden sind vergangen
und wir nichtsmehr verlangen,
nun grau und alt und seelenlos,
so treiben wir auf unsrem Floß,
denn nun einher, der Welt davon ,
denn wer wird uns vermissen schon,
in unsrem Niemandsland, im Nichts ...
1. Dez.2005
copyright @ Lilly Lime
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