Friday, November 4, 2022

"Mühlbach -Thal - Gedicht"

 Schnee der langsam/ leise zu Boden fällt,

Dunkelheit lautlos,

Flügel der Nacht

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die Tannen wispern

leise im Tal

schon ist der Abend vergangen

nur die Dunkelheit lautlos bleibt

wie ein Rauschen des Vergessens/ der Zeit

Flügel der Nacht

die sich so nichtsahnend

unwiderstehlich?/trügerisch auf dich herabgesenkt/ -sinken

nichtsahnend,

der du bereits vergessen hast

(/vergessen bist?)

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Nur die Flügel der Nacht

die immer weiter rauschen

und der Mühlbach unten im Tal

wie ein endloser Strom der Zeit

- Geschichten erzählend

(-) und sie doch wieder hinfortreißend -

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nur die Flügel der Nacht

die immer weiter fliegen

und die Gedanken noch hinforttragen

weit jenseits der Welt

an einen Ort wo die Stille herrscht

und Dunkelheit

noch vor der Welt

in einem Jenseits/ Ort

der nicht existiert

in einer Zeitblase

weiter fort als du selber/

die Dunkelheit/ das Vergessen/

noch auf dem Schrei der Nacht

und den Winden der Welt /Raben entflohen

bis es keiner mehr hört

und weiß und sieht

bis dort wo nichts mehr ist

als die Weite und Leere der Unendlichkeit/

als die Weite des Leeren Raums nur ----

doch du wirst niemals dort ankommen

nicht einmal in Gedanken

denn diesen Ort gibt es nicht

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nur Schall und Rauch und Zeit

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14.11.07 Lilly Y. L.

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