um Blumen zu schenken
braucht man niemanden lieben/
niemand zu lieben
doch um Liebe zu schenken
muss man vergessen
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nur solang die Schwalben
noch am Himmel fliegen
am blauen weiten Himmel,
und die blaue Welt
sich um uns spannt
kann die Liebe noch existieren
ob in einer blauen Blume
oder einer gelben Tulpe,
gelb wie die Eifersucht (...)
und blau wie der blaue Himmel über uns (...);
nur die Liebe bleibt/ kann bleiben
wenn alles längst im Dunst verschwimmt,
im fernen Grau (;)
nur eine Hand im Nebel
bleibt vielleicht zurück,
nur eine blasse Hand,
nach einer anderen tastend,
bevor sie selbst verschwimmt;
so lieben wir,
verworren und versucht,
(lieben) nur um nicht zu vergessen
was wir einst verloren haben
im fernen Dunst
des blauen Himmels
über unserer Stadt,
so hoch und weit (...)
nur eine gelbe Tulpe bleibt zurück
begraben unter Schnee/
vergraben im Schnee
Blüte unsrer Eifersucht (...);
nur wenn wir unsre Blüten/ Eifersucht vergessen,
nur wenn wir das ferne Gelb vergessen,
das uns alle umschlingt,
umstachelt und versucht,
das uns zu verführen sucht
zu falscher Liebe (...)
denn um Blumen zu schenken
muss/ braucht man nicht zu lieben (...)
denn um wirklich zu lieben
muss man vergessen;
den blauen Himmel über uns
und die gelben/ fernen Tulpen im Schnee,
vom Schnee benetzt
wie unsere Unschuld
/wie die Unschuld der gelben/ unserer Blumen (...)
nur der ferne/ blaue Himmel über uns bleibt,
vom Smoke durchsetzt,
ferner Rauch über den Städten,
fern wie die/ unsere Liebe
in unseren kalten Herzen; (...)
denn um Liebe zu schenken
muss man nicht vergessen
und nicht immer die (gelben) Blumen ignorieren,
doch um zu vergessen
muss/ braucht man nicht zu lieben
und nicht sich der Illusion hingeben
geliebt zu haben
denn die blauen Blumen sagen nichts
und gelb ist/ die gelben sind nicht immer
die Blüte der Eifersucht
nur die Illusion bleibt
und der Glauben
gelbe Blumen seien Liebe
so lasst uns aufwachen
denn um Blumen zu schenken
braucht man nicht zu lieben. (...)
31.1.07 copyright Lilly Lime
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