Monday, September 26, 2022

und deshalb müssen wir fliegen

und die Winde zurücklassen

bis wir weiterfliegen/ sind

als Ozean(e) und  ...

denn nur wenn wir fliegen

findn wir wieder zurück

zu unseren Drachenbergen

Drachenrücken

weit in den Himmel aufragend

trennende Silhouette,

und doch für uns geliebte Heimat

(-)

denn nur wenn wir wieder fliegen

und uns von den Winden wehn lassen

wenn wir frei sind

und unseren Flügeln freien Lauf lassen

können wir wieder nach Hause zurückfinden

zu unseren geliebten Drachenbergen

können wieder fliegen

bis wir weiter fort sind

als Erde und Himmel

und der Schrei der Ozeane

nur dann können wir zurückkehrn

(...)

denn am Ende der Ozeane

liegt der Fuß der Drachenberge

und dort wo sich Erde und Himmel berührn

liegt auch unser Ziel,

die Heimat der Drachen

trennende Bergkette,

geliebte Silhouette -

lasst den Flügeln freien Lauf

dass sie endlich dorthin tragen

woher der Wind weht,

fort bis ans Ende der Welt,

fort und wieder zurück -

nur so können wir unsere Drachenberge wiederfinden

und die Freiheit zu fliegen.

_________

26.2.07 Lilly Lime

Teufelstor

ich seh die Lichter

(langsam) verblassen

die letzten Lichter der Stadt hinter mir

als ich mich dem Teufelstor nähere

(-)

es ist wie in einer anderen Welt

(-)

die Zeit steht fast still

ganz/ unendlich langsam

bewege ich mich voran

neben mir rast das Leben vorbei

die letzten Lichter der Stadt

(-)

doch ich bin schon vorbei

bin schon auf meinem letzten Weg

einem dunklen schmucken Pfad

entlang dem Nichts

[...]

(-)

ich werde immer langsamer

während ich mich dem Teufelstor nähere

immer mehr in Zeitlupe

während das Leben/ die Stadt

an mir vorbei rast

nur tausend schnelle Lichter

(-)

hinein in die Ewigkeit [...]

(-)

und kehren nie zurück

(-)

kann eine Ewigkeit

so lang sein

kann ein Teufel so sehr verdammen

wenn er dich noch nicht einmal besitzt?

(-)

ich weiß es nicht

und beschleunige langsam meinen Schritt,

nur ein wenig

nur eine kleine Ewigkeit

(-)

was macht es schon

wenn die Welt vorbeizieht

[-]

mein letzter Weg

neigt sich langsam dem/ seinem Ende zu

nähert sich wieder dem Licht

(auch das Leben kehrt zurück)

als die Dunkelheit weicht/ Platz macht

(-)

ich zaudere noch (-)

dann nehme ich  den dunklen Weg

(nur für einen Moment)

9.2.07 Lilly Lime

 [   ]
die Ruhe vor dem Fall
-
nur an einer dünnen Schnur
_
die baumelnde Seele
-
?(nur) wenn sie brennt
-[...] lichterloh
___
vergess es, vergesse diese Gedanken
__
nur die baumelnde Seele
und das Licht aus einer anderen Welt
__
__
nur ein Gedanke und ein Wort
eine Seele im freien Flug
_
so stürze ich hinab
mit dem Schrei des Falken
... um mich (her)wirbelnd
[...]
-
3.2.07 Lilly Lime

Thursday, September 22, 2022

Tontaube

nur der graue Himmel
vor dem grauen Horizont
graue Vögel
meiner Seele
grau, so grau(,)
wie mein Herz das ...
dir entsagt
und fliegt davon
frei in grauem Wind
nur die (lose) Seele
baumelnd
frei im Fall
nur der freie Fall vom Horizont
zurück in deine Arme(,)
wenn die Welt  ins Lot kippt;
_
doch ich stürze nur weiter
im freien Fall
Fallschirm meiner Seele [...],
nichts fängt mich auf
nichts wird mich halten
_
so flieg weiter,
Seele meines Nachtvogels
(flieg weiter und lass mich allein zurück)
(frei/allein) im freien Fall (-)
(-)
denn du kannst nicht mit mir stürzen
meine Flügel angelegt
stürze ich zur Erde
als getroffene Taube
stürze ich weiter im freien Fall
aus dem ich die Schwingen nicht mehr öffnen kann
der Faden  ist abgerissen
mein Leben geht zuende
mein Sturz geht zuende
nur der freie Fall in der Seele/
Stille meines Herzens
nur der stille/letzte Schlag,
nur der letzte Schlag der versiegt
und nicht mehr weiter spricht
in der Stille meines Herzens
nur das Grau bleibt zurück,
nur der graue Himmel
wartend über mir
dass ich wieder stürze;
doch ich werde dir
den Gefallen nicht mehr tun,
werde nichtmehr fallen
nur die grauen Himmel werden zurückbleiben
die grauen(leeren) Flecken in der Einöde (...)
nur der graue Horizont
und die grauen Vögel
in meiner Seele
Tontauben
abgeschossen im Flug,
im jähen Sturz(,)
ja noch im Fall
nicht mehr aufschlagend
da sie schon vergehn
wie die grauen Blumen
in meiner Seele
schon lang/längst verwelkt
als ich noch flog
am grauen Himmel,
grau, so grau
so entsetzlich grau;
doch ich liebe dieses grau
liebe es für seine Grauheit und Weite [...];
nur der graue Himmel über mir
und die grauen leeren Flecken am Horizont
und eine letzte/einzige/einsame(?) Taube
am grauen Himmel
grau auf grau
Tontaube
[   ]
2.2.07 Lilly Lime

Thursday, September 15, 2022

Tränen meiner Kindheit - ewige Tränen - ewiger Tränenfluss

 wenn die Tränen nur zurückfließen

in die Bäche wo sie geboren sind

und die Felder nie aufhören nass zu sein

von meinen ewigen Tränen (...)

wenn nur die/ meine Tränen zurück ins Meer finden

zu den Perlenmüttern und Fischen

(wenn) wo sich der ewige Kreislauf schließt

und alles ineinander fließt

alles zu Wasser wird, alles zerfließt

wenn nur die Felder nie aufhören zu weinen

und ihre silbernen Bäche benetzen

silbern wie der Mond

der all die Tränen aus mir hervorpresst

mit der Ewigen Strömung der (Ge)zeiten

so wie das Meer kommt und geht,

so kommen auch meine Tränen

nur meine ewigen Tränen im Meer

und auf den Feldern glitzernd

in  der Morgendämmerung/ im Sonnenschein

nur eine Ewige Quelle der Tränen

Tränenfluss von meinen Wangen

herab ins Meer

zurück zu den Urmüttern aus Perlmut und Salz

zurück zu den stillen Tränen ihrer Kindheit

/zu der Wiege ihrer Kindheit

zurück zu den Urmüttern aus Perlen und Sand,

perlend wie meine Tränen (...)

solang nur die Tränen noch bleiben

und nichts vergeht

solang ich noch weinen kann

wenn der Mond kommt und geht

weinen salzige Tränen wie das Meer

nur zurück zu der Urmutter

und meinen Tränen am Meer

zu silbernen Stränden und perlendem Mondschein,

perlend wie der Tau,

wie meine Tränen

perlend im/ bei Sonnenschein

wie die Tränen auf meinen Wangen

laufen zwei sanfte Bäche zurück zum Meer

dorthin woher sie kamen

31.1.07 copyright Lilly Lime

Tuesday, September 13, 2022

denn um Blumen zu schenken braucht man nicht zu lieben

um Blumen zu schenken

braucht man niemanden lieben/

niemand zu lieben

doch um Liebe zu schenken

muss man vergessen

_

nur solang die Schwalben

noch am Himmel fliegen

am blauen weiten Himmel,

und die blaue Welt

sich um uns spannt

kann die Liebe noch existieren

ob in einer blauen Blume

oder einer gelben Tulpe,

gelb wie die Eifersucht (...)

und blau wie der blaue Himmel über uns (...);

nur die Liebe bleibt/ kann bleiben

wenn alles längst im Dunst verschwimmt,

im fernen Grau (;)

nur eine Hand im Nebel

bleibt vielleicht zurück,

nur eine blasse Hand,

nach einer anderen tastend,

bevor sie selbst verschwimmt;

so lieben wir,

verworren und versucht,

(lieben) nur um nicht zu vergessen

was wir einst verloren haben

im fernen Dunst

des blauen Himmels

über unserer Stadt,

so hoch und weit (...)

nur eine gelbe Tulpe bleibt zurück

begraben unter Schnee/

vergraben im Schnee

Blüte unsrer Eifersucht (...);

nur wenn wir unsre Blüten/ Eifersucht vergessen,

nur wenn wir das ferne Gelb vergessen,

das uns alle umschlingt,

umstachelt und versucht,

das uns zu verführen sucht

zu falscher Liebe (...)

denn um Blumen zu schenken

muss/ braucht man nicht zu lieben (...)

denn um wirklich zu lieben

muss man vergessen;

den blauen Himmel über uns

und die gelben/ fernen Tulpen im Schnee,

vom Schnee benetzt

wie unsere Unschuld

/wie die Unschuld der gelben/ unserer Blumen (...)

nur der ferne/ blaue Himmel über uns bleibt,

vom Smoke durchsetzt,

ferner Rauch über den Städten,

fern wie die/ unsere Liebe

in unseren kalten Herzen; (...)

denn um Liebe zu schenken

muss man nicht vergessen

und nicht immer die (gelben) Blumen ignorieren,

doch um zu vergessen

muss/ braucht  man nicht zu lieben

und nicht sich der Illusion hingeben

geliebt zu haben

denn die blauen Blumen sagen nichts

und gelb ist/ die gelben sind nicht immer

die Blüte der Eifersucht

nur die Illusion bleibt

und der Glauben

gelbe Blumen seien Liebe

so lasst uns aufwachen

denn um Blumen zu schenken

braucht man nicht zu lieben. (...)

31.1.07 copyright Lilly Lime

Monday, September 12, 2022

Auenweg


Radaustraße

Schloss

die Wiese(n)

dunkler Weg

Dunkelheit

Schicksal?

Auenweg?

Wer?

Sackgasse

Schloss

Radaustraße

Baustelle

Pech und Schwefel

nur in der Hölle

blaues Licht

spät

Dunkelheit

Gottlos(e Gegend)

Todeszeichen

Verbotnes Gebiet

~ erhängte Maria

Zeichen

Was?!!

laufen

rotes Haus

Schloss

Dunkelheit

Schicksal

Radaustraße

Auenweg

[vergeben]

Wer wohnt im Auenweg?

Sackgasse

Paso

Laufen

L.

Wo?

...

[ ]

10.11.06 Lilly Lime

[nur ein Blick - in allen Blicken (...)]

wenn alle Blicke auf mich einstürzen,

wenn alle Blicke (zu mir) zurückkommen ...

wenn du ein Leben

durch alle Blicke siehst,

alle Blicke mit deinem Leben lebst,

nur lebst und blickst,

in deine Zukunft blickst,

in dein Leben,

wenn du ihn anblickst

- und weißt ...

dies/das ist mein Blick,

dies sind alle Blicke,

alle Leben,

die du leben kannst

alle Möglichkeiten,

die sich vor dier auftun; -

mit aller Klarheit,

aller Gewissheit -

- dies ist mein Leben

dies ist mein Blick

mit allen Blicken

sehe ich ihn an,

sehe seinen Blick

in meinem,

weiß es sind alle Blicke,

alle diese Blicke des Lebens

(- mehr wirst du niemals sehn .../-)

alle Blicke in diesen/ deinen Augen

und ich weiß

ich liebe dich,

liebe dich mit allen Blicken -

Liebe Sehnsucht Hoffnung

absolute Liebe

absolutes Vertrauen

Nähe -

wenn ich ihn liebe ... _

wenn ich ihn anblicke,

(wenn ich) ihm in die Augen sehe ...

dies ist meine Liebe

(sies ist mein Leben)

- alle Blicke dieses Lebens -

mit absoluter Liebe

liebe ich ihn bis ans Ende meines Lebens,

[   ]

absolute Liebe

(absolutes?) Schicksal

Umkehrung

absolute Nähe

absolutes Vertrauen

nur wenn du jemanden

mit allen Blicken siehst,

mit allen Blicken

geliebt wirst und liebst -

nur dann liebst du wirklich

- absolute Liebe.

(Und deshalb Charlemagne,

deshalb werde ich dich immer lieben

- auch wenn du mich nicht liebst).

Denn für dich bin ich (vielleicht) die Umkehrung.

Ich liebe dich./ In Liebe deine ...


20.10.06 copyright Lilly Lime

Tuesday, September 6, 2022

du bist anders


du bist anders
und deswegen [manchmal] wie geächtet.
- [aber] es macht nichts,
[\ aber was macht das schon],
wenn du doch alles verlieren kannst.

du verlierst alles(,)
und freust dich;/,
denn es ist schlimm
geächtet zu sein.

Was macht das schon,
wo du doch immer anders warst,
was macht das schon
wenn du es immer noch bist,
wo du doch soviel Schmerz gewinnen kannst (...)

Du bist anders,
und deswegen ist das Leben seltsam.
du bist anders
und merkst es [nicht].
[...]
was hast du nur getan
das du noch immer so blind bist (...).

Als Geächteter
musst du um dein Überleben kämpfen,
als Geächteter hast du andes zu sein ...
und doch möchtest du einfach nur gleich sein (...).

es ist nicht schlimm anders zu sein,
schlimm ist es nur anders sein zu wollen

du bist anders,
und doch gist du gleich,
doch die anderen sind gleicher. [ähnlicher]

Du bist anders
und möchtest es nicht,
wenn du nichmehr anders sein möchtest,
so hör [einfach] auf.
_
Hör auf!

denn nur wenn du anders sein möchtest
musst du anders sein,
und nur dann bist du geächtet.

Hör auf anders zu sein.

10.10.06 Lilly Lime

Rosen, Schicksalsmenschen, Herbst

 Tausend rote Rosen
die ich nicht kenne -
wie 1000 rote Rosen
schweben sie dahin
- wenn ich nur wüsste wer sie sind ...
so schweben sie dahin
im tiefen stillen Wasser,
ewiger Fluss -
- wenn ich nur wüsste wer sie sind - 
denn ich kenne sie nicht,
die verwelkten Rosen
die im Wasser treiben
kannte sie nur am Strauch\ Leben ...

____

er wird nie zurückkehren -

(manche kehren nie zurück) ...

Menschen gehen dahin,

gehen fort,

Menschen ...

ja, Menschen leben ihr Leben,

und wenn es vorbei ist

laufen sie doch noch weiter ...

denn manche kehren zurück(!)

- nur um wieder zu gehn ...

(Schickalsmenschen sind immer die schlimmsten)

____

Schicksalsmenschen

Wer sind sie?

- sie verändern unser Leben

(doch keiner kennt sie)

sie versetzen Berge

und keiner merkt es

(denn für alle ist es

wie selbstverständlich) ...

Schicksalsmenschen sind anders.

( keiner weiß wie)

Wer sind Schicksalsmenschen ...

____

wenn ich abends durch die Straßen gehe

und das Licht schon langsam verblasst,

wenn ich abends durch die Straße gehe

und schon nichts mehr kenne\

und euch schon nicht mehr kenne ...

wenn ich abends so laufe,

die tiefstehende Sonne im Nacken ..

(meine letzte Blässe versengend) -

der Himmel scheint manchmal herabzustürzen -

doch eigentlich macht es nichts,

denn der Abend gehört mir .

___

___

Es ist Herbst!

(Es ist Herbst und alles ist wieder da!)

___

wenn der Nebel langsam verbleicht

und es schon Herbst ist

(dann gehörst du mir)

wenn der Herbst durch die Straßen kriecht/schleicht ..

Nebel ...

Herbstnebel der mich verschlingt -

...

dann bin auch ich nicht mehr

- es macht nichts -

es ist gut,

denn ich brauche nichtmehr sein

und alles ist wie früher

- denn es ist Herbst (!)

(-)

im Herbst, wenn die Nebel dahinschleichen ...

dann kehrt auch mein Herz zurück

- Herbst! denn es ist Herbst.

im Herbst wird alles gut.

[   ]

7.10.06 Lilly Lime

Saturday, September 3, 2022

wenn sich Wände verschieben,

 

wenn sich Berge versetzen ...

manchmal können Tränen

in einen See fallen

ohne Wellen zu schlagen,

manchmal können Worte 

das Ohr treffen

ohne dass man sie hört

was sind das für Stimmen

die man nicht sieht?

wenn ich so

an einer Wand entlang streiche,

wenn ich so

aufs Wasser hinaus blicke

und die Wand plötzlich verschwindet

ohne dass ich es merke

- was ist das dann für eine Wand ...

so blicke ich immer nur

aufs Wasser hinaus

und versetze Berge

die doch nur Täler sind,

die es manchmal gar nicht gibt ...

was ist das nur für ein Leben ...

[doch manchmal gibt es auch Täler

die (wirklich) Berge sind].

_______________

manchmal möchte ich Berge versetzen

die Täler sind,

manchmal blicke ich in Täler hinab

die es gar nicht gibt

doch irgendwas gibt es immer ...

29.9.06 Lilly Lime

Blätter wie schweigende Tauben

 Blätter im Herbst,

schweigende Tauben,

fallen zur Erde

- wollen Falken sein ...

wolkenleerer Himmel,

ein Traum von Freiheit

- doch Blätter fallen

nicht hinauf,

fallen nur herab,

können nicht wie Falken fliegen,

fallen bunt zur Erde

spielen immer noch stumme Tauben

meine Falkenschwester und ich

fliegen sanft

durch die Luft,

unser letzter Flug ...

wir fliegen der Sonne entgegen,

durch Wolken und Regen

fliegen höher als die Sterne,

kehren nicht zurück ...

?

24.6.06 Lilly Lime

wie ein Falke am Himmel

 wie ein Falke am Himmel

spiele ich Haschen

mit meiner Schwester Taube ...

Ich fälle und sie stürzt.

Doch am Ende sehen wir

uns wieder wenn die Sonne

untergeht. Dann spielen

wir wieder unser Haschen

und brauchen uns nicht-

mehr sorgen ...

Wie ein Falke am Himmel

und seine Taubenschwester

unter dem Flügel; manchmal

in den Krallen. Nur ein ewiges

Haschen

__________

wie ein Falke am luft-

leeren Himmel schwebe

ich durch die Luft,

wartend auf meine

Taubenschwester

___

12.6.06 Lilly Lime

Geisterstimmen \ Zwerge

 od.: ich folge

Geisterstimmen in meinem Kopf ...

rufen leise meinen Namen

rufen mich zu ihnen ...

ich folge,

folgen und führen,

führen mich weg

unter die Erde

tief

unter hinunter fort

ich folge ihnen weg

bin nun allein

bin dann vielleicht verlorn

sie sind verschwunden

nur ich noch da

in Finsternis

gehe dann

vielleicht

gehe dann

gehe auch

in Dunkelheit hinein

unter Fichten und Nadelwäldern

kehre zurück zu 

meinen Zwergen

meinen geheimen Stimmen ...

3.6.06 Lilly Lime

?

 so traurig lachen meine Flöten,

näselt die Oboe ...

und dann tanzen wir weiter

weiter, weiter,

tanzen weiter im Sternenlicht ...,

ach Verzweiflung,

was bist du so traurig ...

und so tanzen wir weiter

auf unserem Weg,

tanzen durch die Nacht,

ja bis hin zum Morgen ...

?

28.5.06 Lilly Lime

don't cry

 some tears fell on my hand,

I heard you cried,

some words came through to me

you weren't happy.

Don't cry, don't cry!

There's no reason for crying.

Life is long, life is beautiful.

and the sadness of one moment

is only the sweet happiness

of the days to follow.

Dream on and don't cry

for life will go on. 

No more tears fall on our hands

we will try to make you

happy again.

_________

Some tears fell on my hand

like sweet, sweet rain.

_________

25.5.06 Lilly Lime

flogen die Raben auf

 od.: Geschenke

Da flogen die Raben

auf von den Zinnen

kündigten

unser Kommen,

denn wir kamen

von weit, weit her,

kamen über Berge und Täler.

Geschenke brachten sie,

wir brachten Gesang,

schöne Lieder wie Lotusblüten

schwimmend auf mildem Wasser.

Wir sangen sie in den Schlaf

und nahmen ihnen alles,

nahmen ihnen die Raben.

Doch als wir wiederkehrten

flogen diese

auf von den Zinnen

zu kündigen unser Kommen.

Gesang brachten sie,

wir nun Geschenke,

doch konnten geben

nichts zurück ...

In den Schlaf sangen sie uns,

nahmen uns alles

so wie wir ihnen alles genommen,

dass wir niemalswieder aufwachen sollten ...

und im Schlaf noch

flogen die Raben vor uns her,

flogen auf von den Zinnen,

zu kündigen unser Kommen,

werden immer fliegen in unserem Totenreich ...

- denn wir nahmen sie mit uns,

nahmen die Raben fort

dass nichts mehr blieb ...

hoch flogen die Raben auf

zu kündigen

unser Kommen ...

25.5.06 Lilly Lime

-----------"----------

... fallen in dein blondes Haar 

- als ich geh ...

______

... weißt dass auch ich nicht mehr träume ...

von Schneeflocken wirbelnd im Wind ...

____

dass ich nicht mehr singe mein Lied

von Apfelblüte und Zimt

___________

wie Zimt nicht dein Lächeln

kein Apfel so süß

nur von\mit Milchreis sind deine\meine Tränen

mein Rufen

das Lied des Nachtvogels

der nicht singt sein altes Lied ...

als wir tanzten und sangen

und waren noch eins

in unserem fröhlichen Rufen und Singen

- unter Apfeldornen und Schleen

________

singen nie mehr unser Lied

unter Apfelblüten und Schleen

und deine Tränen fallen in mein Haar

wie Apfelblüten und Zimt

___

doch ich weiß ...

du lächelst leise

lächelst über ihre Tränen,

die du sanft wiegst

in deinen Armen,

singst leise euer Lied

- denn der Nachtvogel singt nichtmehr ...

so süß deine Lippen

so reizend dein Haar

wie die Sterne am Abendhimmel ...

und ich weiß,

bist mir auf immer verloren,

wie du singst so

für sie ihr Lied

... kennst das unsre

wohl nichtmehr ...

und so singe ich leise

mein Lied

für Apfelblüten und Schleen

wenn denn nun auch

für dich nichtmehr ...

wie Zimt ist dein Lächeln

[...]

9.5.06 Lilly Lime


der Brunnen

 ich falle in einen tiefen Brunnen,

tief tief hinab,

falle in stille tiefe Wasser

ohne ein einziges Wort

- mein letzter Satz

ein verstreichender Atem ...

ich falle, ich sinke,

tief tief hinab,

sinke auf den tiefen Grund

meines Brunnens.

kein Atem mehr, kein Wort,

nur tiefe leere Stille ...

ich sinke tief, (sinke) immer tiefer,

bis ich den Grund treffe;

ein leichter Aufprall nur,

ein Beben im tiefen Wasser,

ein abprallen und wegfedern,

kaum wahrnehmbar ...

mein tiefer stiller Brunnen

gehört nun mir allein,

wird mein Grab sein ...

nur Stille um mich her,

Stille in der ich warte ...

8.5.06 Lilly Lime

Murmeln oder wirre Gedanken

 so wirr wie meine Gedanken

in einem bunten Glas,

Schüttel Schüttel,

nur 1000 bunte Murmeln,

Kugeln , Kieselsteine,

nur lauter buntes Glas ...

so wirr wie meine Gedanken ...

5.5.06 Lilly Lime


Seifenblasen der Immagination

wie tausend Namen 

eines einzigen Worts

fliegen Schmetterlinge

durch den Raum,

bunte Seifenblasen ...

nur pure Gedanken

und doch Phantasie,

bunte Blasen immaginär

nur fliegend wirr umher

Immagination ...

pure Seifenblasen -

- ein Hauch von Schmetterlingen

... und doch nicht mehr ...

5.5.06 Lilly Lime

Friday, September 2, 2022

... zu glauben an den Tod

Lilly Lime 2006


 zu glauben an den Tod,

und nicht zu blicken jetzt zurück

ins Leben nie gelebt ...

steh ich an meiner Klippe

und warte auf den Tod

... dass ich endlich springen darf ...

frei im Flug dem Tod davon,

wenn ich endlich springen darf

/ springe von meiner Klippe,

frei im Flug und nicht zum Tod,

an den zu glauben

ich bitter gezwungen ...

... zu glauben an den Tod

wie einen schwarzen Vogel der Nacht

mit seinen Argusaugen,

nein schwarz, nicht schwarz

mit weißen Schwingen

arglos lockend seine Opfer,

sie verführend ...

zu glauben an den Tod.

auch ich bin ein Opfer,

warte nur noch bloß,

stehe an meiner Klippe,

rastlos und ruhelos,

warte auf den Tod,

jenen schwarzen Vogel der Nacht ...

und doch wird er mich

dann nicht holen,

wenn ich ihm flieg davon,

und doch wird er mich

noch nicht sehen,

wenn ich nur springe schnell genug ...

so warte ich an meiner Klippe,

rastlos,

auf die weißen Vögel des Tods

zu kündigen sein kommen ...

denn ich werd nicht fliegen,

werd nicht fliegen mit ihm,

werd ihm springen davon ...

sie kommen und rufen nach mir,

mit ihren weißen Fingern

in meinem bleichen Haar,

kommen und rufen mich,

rufen zu meinem Tod

... doch ich springe,

springe ihnen davon ...

- zu spät,

sie sind schon um mich her,

fliegen mit mir zum Tod davon

und doch nicht frei im Flug ...

und doch,

ja auch im Tod bin ich nun frei

vom Leben und vom Tod,

ja auch vom Tod bin ich dann frei

denn tot bin ich ja schon ...

so flieg ich doch noch

mit seinen weißen Vögeln im Wind,

muss nicht mehr warten

auf den Tod,

muss nicht mehr springen ihm davon ...

... zu glauben an den Tod,

bin ich gezwungen nun,

kann\kannst  ihm nicht springen frei davon

er wird dich immer holen ...

so hat mich der Tod verführt

zu glauben an das Leben,

das ich doch niemals hab gelebt,

und jetzt, jetzt ist's zu spät,

werd niemals fliegen

mit seinen schwarzen\weißen Schwänen im Wind,

werd niemals leben\fliegen frei im Wind,

verdammt auf immer nur,

als weißer Vogel des Tods,

zu holen jene andren

die noch im Leben weilen ...

was soll's,

so flieg ich nun

mit seinen weißen Vögeln im Wind,

muss glauben an den Tod


12.4.06 copyright Lilly Lime


wenn du lächelst ...

 wie Regen hinter der Scheibe

und Lächeln auf deinem Gesicht ...

Nur manchmal lächelst du nicht,

manchmal lachst du ...

und wenn du lachst,

fliegen Schmetterlinge durch meinen Bauch,

fliegen lachend durch den Raum ...

ja manchmal lachst du,

lachst wie 1000 bunte Schmetterlinge,

doch meistens lächelst du nur ...

lächelst für mich,

wie 1000 bunte Schmetterlinge ...


_________________________________________

1000 bunte Rosen in meinen Vasen,

Zimt und Nelken pur,

1000 lachende Stimmen

hallen in meinem Kopf,

hallender Dom meiner Vasen,

ja manchmal lachen sie auch,

meine bunten Rosen und Nelken,

und manchmal lachen sie noch,

selbst wenn meine Rosen welken ...

__________

ja manchmal fliegen sie auch wie Rosen,

meine losen Schmetterlinge ...

______

11.4.06 Lilly Lime


"dann sterb auch ich
Und werd zu dir,
mein schönes Ich im Tod ..."
11.4.06 Lilly Lime

Dornröschen

 weiße Blumen auf roten Rosen,

so rot dein Blut,

weiße Lilien auf rotem Blut,

so rot wie meine Rosen

mit tausend Dornen

gestochen aus meinen Fingern,

mit tausend Nadeln und Blut,

fall ich Tod darnieder und Schlaf,

nein bin nicht tot,

schlaf nur,

schlaf meine 100/ 1000 Jahre,

schlaf wie Dornröschen

in meinem Schloss

wie 1000 rote Rosen ...

ich warte auf meinen Prinz,

dass er kommt und mich küsst

warte, dass ich wieder

aufwachen darf . . .

doch noch schlafe ich,

wie tausend rote Rosen

und weiße Lilien im Schlaf

nur Dornen in meinen Fingern

und rote Rosen im Schlaf ...

10. Apr. 06 Lilly Lime


notiz

 tausend Lichter um mich her

in einem Saal aus Licht,

tausend Kugeln schwebend nur,

fließend um uns her,

tausend Lichter träumend nur

in ihrem Lichtermeer ...

_____

seh ihn

vor lauter Lichter nicht ...

______

[      ..]

wie tausend wilde Pferde

in meinem Rosengarten ...

_________

Tausendfüßler laufen über

meine Arme ...

Lilly Y. L. 06

am Ende nur dein Sarg

 od.:Trauer um den Verlust einer Liebe

wie rote Rosen

auf meinem weißen Blut

lauf ich zu deinem Sarg,

lauf schweigend durch mein Leben

und schweigend immer hin ...

als einziges Ziel

auf schwarzer Straße

immer nur dein Sarg ...

als einzigen Blick

zurück durchs Leben

immer nur dein Tod ...

lauf schweigend so durchs Leben

lauf hin zu deinem Sarg

... knie mich nieder

wein für dich,

leg eine schwarze Rose

als einziges Zeichen nur dahin

dass ich dich je geliebt,

leg eine schwarze Rose

zu deinen Füßen hin,

leg nieder meine Liebe

- und kehre nie zurück ...

denn am Ende meines Lebens

lag dein Sarg,

am Anfang nur dein Tod ...

nur eine schwarze Straße

war mein Leben bloß,

hin zu deinem Sarg

mit meiner schwarzen Blume ...

denn am Ende war dein Sarg,

am Anfang nur dein Tod ...

8. April 06 Lilly Lime

Notizen

 tausend Schmetterlinge fliegen um mein Haar,

wie schöne weiße Tulpen ...

_______

wie blühende Rosen

auf Sonnenschein

auf weißem Marmor zerflossen

_________

wie Sonnenschein so rot

[...]

-sind die weichen Lippen der Venus ..

______

oh Liebeslied,

warum pfeifst du so hart ...

April 06 Lilly Lime



flüsternd mir ihren Traum ...

 wie schwärmende Lilien

im Nachtigallteich

fliegend um den Raum

leuchtende Falter in meinem Haar

lachend wie Sommernachtsblumen,

wie fröhliche Schmetterlinge

fliegend frei,

fliegend im fernen Traum,

schlaftrunken falternd

schwebend dahin,

schwere Motten im Schlaf,

leise lachend an meinem Ohr,

flüsternd mir ihren Traum ...

schwere Motte

flieg weiter nun,

flieg leise in meinem Traum,

flieg davon,

flieg davon liebe Nacht,

wie die Schatten in meinem Traum ...

so flieg ich frei im Mottenschlaf,

flieg über Traum und Nacht,

flieg unter Faltern frei dahin,

als Falter durch die Nacht,

in meinem schweren Mottentraum

auf und davon hindurch die Nacht ...

4. April 06 Lilly Lime

Thursday, September 1, 2022

Juli 2021 Lilly Lime








 

(stille) Marmorengel

 wie stille Engel

wahrend ihre Posten

zu hohem Thron

wie Marmorengel

hoch auf Kathedralen,

stolze Engel

schweigend still,

wachend still/stumm einher,

niemals sprechend

immer wachend,

nur immer wachend still

... und manchmal singend

ihr verträumtes Lied

(doch) nur in ihrem Kopf

singend zu Gott

ihr Lobgesang

und wachend immer still

über Stadt und stumme Kathedrale

wachend für uns stumm ...

stille Marmorengel

wachend fromm

auf ihrem Posten

wie stille Engel auf Kathedraln,

nur stumm im Morgengraun

und wachend über uns ...

1.04.06 Lilly Lime

Lied\Traum auf der Regenhaut

 wie Regenbogen

und blasser Traum

auf der Regenhaut ...

sing leise mein verlornes Lied,

such dich

und find dich nicht,

wo bist du nur geblieben,

mein leises Liebeslied,

singst weiter nur in meinem Traum

mit Lied und Regenhaut ...

klingst leise nur im Traum,

so fern so fern ...

ein guter Traum,

doch leider schon vorbei ...

und dein Lied

klingt nurnoch hinter Regen,

mit Traum und Regenhaut

klingt leise nur mein Lied,

als nur ein ferner Traum

ein schöner Traum ...

als nur ein Lied im Schlaf ...

____

so they'll never dwindle on

just in deep routines ...

__

so flieg mit mir davon,

durch Dunst und Regenbogen ...

___

bei Sonne und bei Mond ...

___

Sing ich mein Leid  zurWelt hinaus ..

__

mit Vögeln durch die Nacht

flieg ich zum Tod davon ...

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1.04.06 Lilly Lime

mit schwarzen Vögeln im Wind

 So tanz mit mir

und tanz zum Glück

wie schwere Trauervögel im Wind ...

Schwäne über Linden und Schnee

mit schwarzen Raben im Wind,

flieg ich über Dächer,

Nacht und Schwäne um uns her

wie traurig klingende Flöten ...

Trauervögel ...

leise singend im Wind

ihr trauriges Lied

unter Linden und Ebereschen,

flieg davon,

flieg davon mit Schwänen im Wind

zu schwarzen Trauervögeln und Raben,

flieg mit mir durch die Nacht ...

mit schwarzen Trauervögeln

flieg ich bis hin zum Tod,

flieg leise singend

zum Tor hinaus

mit schwarzen Vögeln im Wind ...

bis die weißen Schwäne des Tods

wieder zu mir kommen

und mich tragen hinfort im Schlaf ...

bis ich nur flieg davon

mit weißen Vögeln im Wind

und schwarzen Raben/Trauervögeln im Schlaf ...

31.3.06 Lilly Lime

durch Regen und zum Glück

 od.: Regenbogentor

od.: flieg mit mir im Regen


flieg mit mir davon,

im freien Flug 

im Regen ...

flieg mit mir über Hügel,

durch Wälder und zum Glück,

so flieg mit mir im Regen,

und lass uns kehren nie zurück ...

so flieg mit mir im Regen,

durch Sonnenschein und Glück,

flieg mit mir 

Herz an Herz

mit unsrer Seele noch vereint,

durch Schatten und durch Licht,

mit Wind und Regen

unter unsren Schwingen,

mit Lachen im Gesicht,

flieg mit mir durch die Lande,

im Regen noch zum Glück ...

mit Glück und Sonnenschein

flieg ich in deinen Armen,

zum Regenbogen, weit davon,

hinfort durchs Regentor,

so lass uns fliegen weit hinfort

zur Liebe und zum Glück,

so lass uns fliegen durch die Nacht

durch Regen und durch Sterne

zum Regenbogentor hinaus

und kehren nie zurück ...

denn dort kenn ich ein bessres Land

mit Regen und mit Glück,

dort hinter Regenbogentorn,

hinfort zu blindem Glück

- so lass uns fliegen

auf dorthin

durch Regen und durch Glück,

so lass uns fliegen mit dem Wind

und kehren nie zurück ...

___

for he will take you

all to hell ...

28.3.06 Lilly Lime


Tränen


Tränen fallen von meinem Baum

stumme Tränen

wie Kirschen und Feigen,

stumme Tränen

benetzen meinen Saum,

wenn ihre sanften Äste sich neigen

stumme Tränen fallen herab auf mich,

fallen auf Saum\Kleid und Schuh,

stumme Tränen auf meinen Brau'n,

so sag mir,

sag mir wo bist du ....

__

stumme Tränen fallen in mein Haar,

so sag mir,

sag mir wo bist du ...

___

lass ihn fliegen,

wenn er fliegen will ...

___

lass ihn fliegen,

lass ihn fliegen frei,

denn auch die Sehnsucht geht vorbei ...

__

so lass ihn fliegen im Wind,

mit weißen Schwänen auf davon ...

27.3.06 Lilly Lime

__

so glaub mir

und schenk mir deine Seele ...